Der Tipp Nr. 1 gegen Bauchschmerzen bei Babys, den die meisten ignorieren – Alles rund um die Babymassage

Der Tipp Nr. 1 gegen Bauchschmerzen bei Babys, den die meisten ignorieren - Alles rund um die Babymassage

Babymassage – Eine wahre Wunderwaffe?

Wird Dir, wenn Du das Wort „Massage” hörst, auch gleich so wohlig warm?

Ich denke dann sofort an einem Tag im Spa mit warmen Wasser, Sauna und in der Sonne liegen. Dazwischen ein kurzer Besuch auf einer Massageliege, wo alle meinen Sorgen direkt aus mir raus geknetet werden.

Ich merk gerade, ich bin bereit für eine Massage. 🤪

Wäre das nicht unglaublich schön, Deinem kleinen niedlichen Baby diesen Luxus geben zu können?

Ein Baby-Spa direkt bei Euch Zuhause.

So ein Spa Outfit braucht Dein Baby nicht – auch wenn es sehr süß aussieht 😃 – sondern je weniger Kleidung, desto besser.

Also eher ein FKK Wellness-Programm. 😋

Keine Lust zu lesen und zu recherchieren, dann lass es Dir von einer Hebamme zeigen und erklären wie es geht.

Inhaltsverzeichnis

Warum Du Dein Baby unbedingt massieren solltest

Die Frage ist eigentlich: warum nicht?!

Mal ehrlich: Ein Babymassage hat sooo viele Vorteile!

Da wären zum Beispiel:

Papa Bonding: Hier kann der Papa richtig aktiv werden und das Baby verwöhnen, streicheln, bei Beschwerden helfen und betüddeln.

Einschlafen: Viele Mamas berichten, dass ihre Babys nach der Massage besser und länger schlafen. Da sag ich nur: JACKPOT!

Haut zu Haut: Dass für Babys der Haut-zu-Haut-Kontakt sehr wichtig ist, weißt Du sicherlich schon vom Stillen und auch von der Geburt. Das hört nicht auf, sondern ist immer noch wichtig für Dein Baby!

Blähung: Luft im Bauch und Darm? Die drückt und schmerzt… Du kannst sie bei der Babymassage tatkräftig nach draußen massieren, das geht!

Bauchweh: Nicht nur das Entweichen der Luft hilft, sondern auch das Entspannen und Anregen der Verdauung.

Den Tag verarbeiten: An manchen Tagen werden die Kleinen mit Reizen überflutet. Ein bunter Wochenbett-Besuch oder die Tante, die das Baby die ganze Zeit halten möchte. Da gibt es abends viel zu verarbeiten. Da kann eine Massage beim “Runterkommen” helfen.

Regulieren – Schübe: Doch auch, wenn ein Tag nicht so ereignisvoll war, machen unsere kleinen Entwicklungs- und Wachstumsschübe durch. Auch hier kann eine Massage eine Wellness-Anwendung sein und sie liebevoll begleiten.

Aufmerksamkeit: Mal ehrlich, wie oft legen wir uns neben unser Baby und schauen es einfach nur an. Oft leider zu wenig, auch, wenn es eigentlich das schönste der Welt ist. Auch uns Mamas hilft eine Massage unsere ganze Aufmerksamkeit den Kleinen zu schenken und in Kontakt zu treten. 

Geschwister Bonding: Das ist übrigens auch ein tolles Bonding für ältere Geschwister! Meine große Tochter liebt es noch heute, wenn sie beim Waschen ihrer kleinen Schwester helfen darf. Sooooo süß!

Schönes Ritual: Auf der Suche nach einem schönen Abend-Ritual? Hier ist es! Regelmäßig angewendet weiß Dein Baby schon, dass es Schlafenszeit ist und wird ganz müde.

Das sind ganz schön viele Vorteile, oder?

Also, ab wann mit der Babymassage anfangen?

Ich würde Dir und Deinem Baby nach der Geburt ein paar Tage zum Ankommen geben. Kurz nach der Geburt könnt ihr beide Euch kennenlernen und kurz verschnaufen.

Außerdem solltest Du die ersten Tage eh viel liegen.

Doch sobald Du Dich fit genug fühlst, spricht nichts dagegen schon im Wochenbett loszulegen!

Hattest Du einen Kaiserschnitt? 

Dann denk daran Dich besonders zu schonen. Möchtest Du ein paar Tipps zur Narben-Pflege und für das Wochenbett nach einem Kaiserschnitt? Dann schau mal hier.

Lieber Online oder Präsenz-Kurs?

Es kommt darauf an. 🙃

Wie immer hat beides seine Vor- und Nachteile.

Allerdings überwiegen hier für mich die Vorteile eines online Kurses, denn:

  • Du kannst Dein Baby massieren, wenn es in Euren Rhythmus passt und nicht mittwochs 15.00 Uhr
  • Du kannst es mit baden kombinieren
  • Du kannst es mit dem Papa oder älteren Geschwistern zusammen machen
  • Dein Baby ist nicht durch Geräusche und andere Babys abgelenkt, was Eure Massage-Erfahrung trüben könnte „Mein Baby mag das wohl nicht…” 👉🏻 Nee, vielleicht war das Setting zu aufregend und es war abgelenkt
  • Verschiedene Schwierigkeits-Level
  • Du kannst den Kurs so oft schauen, wie Du möchtest

Dafür lernst Du leider keine anderen Mamas vor Ort kennen. Dazu eignen sich dann Turn- und Schwimmkurse oder Babykrabbelgruppen sehr gut.

Und, Du kannst nicht direkt Fragen stellen. Im Kurs von Katharina hat sie dafür eine sehr aktive Facebook-Gruppe, wo sie selbst Fragen beantwortet. Ich hänge da auch rum und gebe auch gern mal meinen Ketchup dazu. 😎

Ein Hinweis noch:

Achte bitte darauf, dass Deine Trainerin eine entsprechende Ausbildung hat oder als Hebamme eine zusätzliche Fortbildung

Du kannst Dir die Babymassage auch selbst beibringen

Da gibt es jede Menge Bücher für. Wie zum Beispiel mit dem Klassiker von GU.

Oder mit der Babymassage nach Leboyer. Hier lernst Du die traditionelle indische Kunst der Babymassage.

PS: Auch ein schönes Geschenk zur Geburt für Mamas oder Papas.

Die Bewertungen auf Thalia zu dem Buch sind total rührend… Hab richtig eine Gänsehaut!

PPS: Bei Thalia kosten die Bücher das gleiche und der Versand ist auch kostenlos. 🤓☝🏻 

Hilfsmittel für die Babymassage

Um perfekt vorbereitet zu sein, solltest Du Dir alles vorab zurechtlegen.

Das heißt, Du suchst Dir einen muckeligen Ort, wo Du und Dein Baby es bequem haben.

Für eine schöne Atmosphäre kannst Du auch leise Deine Lieblingsmusik anmachen oder die Ruhe und die Gluckse Deines Babys genießen.

Achtung: Das ist keine Trickfrage, wo Du „Ich wähle Ruhe und lausche meinem Baby” auswählen musst. 😅

Ich finde Musik als auch Ruhe okay. Wenn Dein Baby Dich glücklich summend oder mitsingend erlebt, freut es sich auch.

Sonst kann es sehr nützlich sein die folgenden Utensilien zu haben:

Ein Heizstrahler für kalte Tage, damit ihr schön viel Haut zu Haut Kontakt haben könnt ohne zu frieren.

Eins darf nicht fehlen: Massageöl für Baby, wie Bio-Mandel-Öl, das einzige Must-Have!

Wenn Du ohne Öl massierst, kann das schnell ziepen, kennst Du bestimmt selbst, oder?

Und auch wichtig, die Haut deines Babys ist sehr durchlässig und empfindlich, Dein Öl muss Bio, Ohne Farbstoffe, Konservierungsstoffe, Alkohol, Aromen und weiß der Geier was sein!

Mandel-Öl ist der Klassiker und wird sehr empfohlen. Ich persönlich bin Weleda-Fan und nehme daher das hier.

Eine bequeme Unterlage brauchst Du natürlich. Du kannst zum Beispiel eine weiche Wickelunterlage nehmen.

Da Dein Baby bei der Massage am besten nackt ist, damit Du es überall berühren kannst und weil das eh schön ist, können natürlich “Unfälle” passieren. 😉

Dafür kannst Du saugfähige Unterlagen nutzen. Aus Baumwolle ist super, da es atmungsaktiv ist und wiederverwendbar.

Es gibt aber natürlich auch Einweg-Unterlagen. Praktisch fürs Wochenbett und falls es “größere Unfälle” bei Deinem Baby gibt. 😄

Wie süß, es gibt auch ein Babymassage Set mit Unterlage und kleinem Kissen.

Wenn Du auf dem Wickeltisch massierst und Dein Baby nur schwer in den Massage-Modus kommt, könnte ein Wickeltisch-Spielzeug helfen. 

PS: Ist eh super zum Wickeln!

Generell wäre es aber sinnvoll, dass Dein Baby sich richtig auf die Massage konzentrieren kann und es in vollen Zügen genießt, anstatt es mit Spielzeug abzulenken.

Manchmal liegt jedoch ein Pups quer und es windet sich. Da kann ein kurzer Moment der Ablenkung helfen, mit der Massage zu beginnen und Dein Baby kann die Erleichterung spüren. Achtung: Wickelunterlage! 😄 💩

Du kannst Dir auch ein Massage-Körbchen machen. Dann bist Du schnell bereit und kannst Dein Kind überall sofort massieren. Ich find’s süß.

Wenn Du keines der Hilfsmittel hast, dann warte bitte nicht, bis Du alles besorgt hast.

Nimm einfach ein Baby geeignetes Öl und leg los. 💆🏻‍♀️

Der Rest macht Dir das Leben einfacher und verschönert das Erlebnis. 

Du möchtest Babymassage online lernen?

Hier gehts zum Massagekurs von Katharina, Hebamme seit über 20 Jahren und trotzdem modern. 😏

Fazit

Ich finde Babymassage super cool!

Meine Babys leider nicht. 🙈

Meine Power-Mädels waren von Anfang an zu hibbelig für eine typische Babymassage. Leider habe ich erst zu spät die Massage für Fortgeschrittene von der Notdiensthebamme entdeckt. Die ist super für aktive Babys.

Schade, so hätten meine Töchter vielleicht auch die Vorzüge nutzen können.

Bei Freundinnen habe ich gesehen, wie sie ihr weinendes Baby massiert haben und es direkt angefangen hat zu pupsen und glücklich wurde.

Was will man mehr?!

Hast Du Babymassage ausprobiert, wie fandest Du es?

Und wie hast Du es gelernt?

Schreib es in die Kommentare und inspiriere andere Mamas.

Und mich. 🤩

Deine Maisie

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