Stillen ja oder nein? Diese 65 Vorteile beim Stillen können Du, Dein Baby und Eure Familie genießen! 🤱🏼

Stillen ja oder nein? Diese 65 Vorteile beim Stillen können Du, Dein Baby und Eure Familie genießen! 🤱🏼

Wirst Du stillen?

Man hört ja immer, dass Stillen unglaublich viele Vorteile hat und das Beste für Mutter und Kind ist. Trotzdem “wird nur etwa jeder dritte Säugling in Deutschland im Alter von vier Monaten ausschließlich gestillt.”

Und ich kann mir auch gut vorstellen, warum!

Früher dachte ich immer, dass das Baby nach der Geburt an die Brust gelegt wird und gut ist. Hehe.

Ich meine, klar, im Idealfall ist das auch genauso.

Doch, stillen ist komplex und wohl nicht einmal ein Instinkt, sondern erlerntes Verhalten!

Das heißt, Du, Dein Baby und sogar Dein Umfeld, ihr müsst Euch einspielen und den einen oder anderen Handgriff lernen.

All das und noch einiges mehr kann den Stillstart erschweren.

Darum empfehle ich Dir, Dich schon in der Schwangerschaft mit dem Stillen auseinander zusetzen. Lesetipp: So kannst Du Dich in der Schwangerschaft auf das Stillen vorbereiten.

Warum ist das so? Und welche Vorteile genau hat das Stillen?

Ich bin dem mal auf den Grund gegangen und habe für Dich alle Vor- und Nachteile zusammengetragen.

Also, Stillen ja oder nein?

Woraus besteht Muttermilch?

Zunächst einmal die Frage, was Muttermilch ist und was sie von hergestellter Säuglingsnahrung unterscheidet. Hier eine sehr schöne Zusammenfassung des Europäischen Instituts für Stillen und Laktation:

www.stillen-institut.com

Zu den lebenden Bestandteilen gehören auch Stammzellen, Aminosäuren, Vitamine, Mineralstoffe, Hormone, Enzyme, Antikörper und vieles vieles mehr! Hier findest Du eine anschaulich erklärte Auflistung der meisten Bestandteile – Wirklich eine Wunder-Milch! 😎

Nachteile Stillen

So, nun zu den Vor- und Nachteilen des Stillens: Hingegen aller Feedback-Kulturen beginnen wir mit den negativen Aspekten des Stillens:

  • Der Stillstart kann schmerzhaft und unangenehm sein – oh ich weiß wovon ich spreche. 🥴
  • Man teilt seinen eigenen Körper mit einem anderen Wesen, und zwar nicht nur, wenn man gerade möchte. #Milchbar
  • Stillen in der Öffentlichkeit ist meist ungemütlicher als das Fläschchen vor anderen zu geben.
  • Stillen erfordert (noch mehr) körperliche Achtsamkeit der Mutter für sich selbst (gute nährstoffreiche Ernährung, ausreichend Schlaf, etc.).
  • Stillen ist reine Mama-Sache, es sei denn man pumpt ab, dann kann auch der Papa mithelfen. Man kann auch Vollzeit stillen und gelegentlich abpumpen, alles ist erlaubt. ✌️
  • Du musst Dich weiterhin stark im Alkoholkonsum einschränken. Wenn Du wenig stillst, kannst Du mit „pump and dump“ oder einer Pause, die lang genug ist, Dir dennoch Sekt, Bier oder Wein gönnen, aber es Bedarf Planung.
  • Das Gleiche gilt für Medikamente, hier sind viele weiterhin tabu.
  • Angst vor Still-Mythen (Hängebrüste, toxische Milch, Verwöhnen, schlechter Schlaf, Einschränkungen beim Essen etc.) – auch wenn viele dieser Mythen gar nicht stimmen.

Puh… mehr fällt mir tatsächlich nicht ein, Dir?

Ob eine Frau stillt und wie lange, hängt übrigens hauptsächlich von ihrem Umfeld ab, vor allem von der Meinung des Vaters. Krass, oder?!

„In allen Kulturen ist die Entscheidung, wie lange eine Mutter stillt, letzten Endes eine komplexe Abwägung: Wie wohl fühle ich mich als stillende Frau? Wie sehen mich die anderen? Was sagt mein Partner dazu? Wie leicht fällt mir das Stillen oder mit wie viel Stress und Einschränkungen ist es verbunden? So ist aus vielen Studien bekannt, wie verblüffend stark der Einfluss der väterlichen Meinung ist – dieser Einfluss des Vaters auf die Stilldauer wird in vielen Kulturen beobachtet. Auch wie die Gesellschaft insgesamt zum Stillen steht, hat messbare Effekte. Und da scheint einige Verwirrung zu herrschen: Einerseits wird in den modernen Gesellschaften Muttermilch als das Beste für das Kind angesehen, und Kinderärzte werden nicht müde, ihre Vorteile herauszustreichen. Andererseits wird das Stillen teilweise mit Argwohn betrachtet – das Baby könnte durch den freien Zugang zum Busen vielleicht verwöhnt werden oder sich daran gewöhnen, dass es auch sonst seinen Willen bekommt. Zudem gilt gerade in den angelsächsischen Ländern das Stillen fast schon als sexueller Akt, sodass das Stillen in der Öffentlichkeit in manchen »modernen« Ländern weitgehend tabuisiert ist – nicht gerade förderlich für die Brusternährung.“

https://www.kinder-verstehen.de/mein-werk/artikel/langzeitstillen-wo-ist-das-problem/

Ich muss gestehen, bei den „Abwägungen“ von denen Herr Dr. Renz-Polster spricht, kann ich mich durchaus wiederfinden. Also von wegen Stillen ist nur Mama-Sache, der Papa hat auf das Wohl des Kindes hier sehr viel Einfluss!

Lesetipp: “Mein Kind ist ständig krank. Nervig, aber gut für das Immunsystem, oder?” Den Artikel habe ich mit Dr. Renz-Polster zusammen geschrieben. 🤗

Hier gibt’s dieses coole T-Shirt!

Generelle Vorteile Stillen

Muttermilch hat einige Vorteile, die Dir das Leben Zuhause, nachts und unterwegs einfacher machen!

  • Nachts kein Aufstehen (wenn das Kind auch noch in der Nähe schläft)
  • Durch das nachts ausgeschüttet Prolaktin findet die Mama schneller wieder in den Schlaf und bleibt gelassener (Frauenärzte im Netz).
  • Wenn Dein Kind in der Nähe schläft, dann gleicht sich Eure Tiefschlafphase an und das Baby weckt Dich, wenn Du eh gerade nicht tief schläfst, praktisch! 
  • Die Milch ist so immer richtig temperiert, kein Verbrühen und kein Milchshake
  • Muttermilch ist immer dabei, auch wenn ihr im Fahrstuhl stecken bleibt.
  • Und Du brauchst keine große Tasche für die Utensilien. Kein Scherz, aber ich habe Freundinnen gesehen, die hatten in ihrer Wickeltasche zwei Thermoskannen (für warmes und kaltes Wasser), einen Messbecher, Fläschchen und die Pulvermilch, um eine perfekt temperierte Milch auch unterwegs geben zu können. Sehr löblich aber auch eine Menge Zeugs zum Tragen. Und, ich habe auch Mütter gesehen, die der Einfachheitshalber die Milch unterwegs immer “kalt” geben.
  • Es kostet an sich kein Geld und Du sparst gegenüber dem Füttern mit Säuglingsnahrung ca. 1.500 USD im ersten Jahr. Eine Freundin hat erzählt, dass Stillen Dir über die Gesamtdauer 3.000 bis 4.000 EUR spart! Wenn ich sehe, dass manche HA-Spezialnahrung, gerade für Babys mit empfindlicher Verdauung, für 2 Liter 20-30 EUR kostet, glaub ich das gern. Wobei ich fairerweise zugeben muss, dass ich fürs Stillen in den ersten Monaten auch ganz schön was ausgegeben habe. Allein an Kohl und Quark! 😀 Und natürlich für tolle Stillmode!
  • Fürs Stillen muss man keine Fläschchen auswaschen oder gar auskochen und auch sonst nichts zubereiten.
  • Und, die Milch ist immer griffbereit, im wahrsten Sinne! 😉 Bei uns war es so, dass es die Frühen-Hungerzeichen gab und 5 Sekunden später die Eskalation! 😀 Kein Scherz! Und, wenn man dann erst anfangen muss die Milch zuzubereiten, dann geht das auf die Ohren… 😉

Vorteile Stillen für das Baby

Kommen wir zu dem, was Du Deinem Baby Gutes tust, wenn Du es stillst!

  • Muttermilch enthält alle Nährstoffe, die ein Baby / Kind zum Wachsen und Gedeihen braucht und passt sich den Bedürfnissen des Babys mit jeder Mahlzeit, Tageszeit und steigendem Alter des Kindes an.
  • Muttermilch hilft der Gehirnentwicklung Deines Babys und soll sogar den IQ erhöhen, stellt unter anderem die Brown University in Providence fest.
  • Fläschchen-Kinder zeigen zudem eine veränderte Darmflora und mehr Insulin im Körper.
  • Gestillte Babys müssen viel seltener bei Magen-Darm-Infekten stationär behandelt werden, tatsächlich 72% seltener und „weil insbesondere Rotavirus-Infektionen bei ihnen milder verlaufen“ (Kinder verstehen, Herbert Renz-Polster)
  • „Je länger ein Kind gestillt wird, desto größer ist der Schutz vor Fettleibigkeit“ (Ärzteblatt).
  • Muttermilch wirkt abschwellend und entzündungshemmend – tatsächlich wird auch bei sämtlichen Problemchen empfohlen mit Muttermilch zu behandeln. Ob auf die Stelle geben, den wunden Po, ins Badewasser oder sogar in die Nase geträufelt bei Schnupfen!
  • Und hilft auch beim undankbaren Zahnen, nicht nur schmerzlindernd, sondern versorgt sie auch, wenn die Kleinen aufgrund des Zahnens nicht so gut essen.
  • „Stillen beugt Allergien vor, wenn mindestens vier Monate ausschließlich gestillt wird.“ (Frauenärzte im Netz), wobei man sagen muss, dass es mittlerweile auch Studien gibt, die das widerlegen.
  • Muttermilch hilft dem Immunsystem des Babys, durch die mütterlichen Antikörper: „Die Mutter gibt sowohl Antikörper aus früheren Krankheiten (Masern, Windpocken usw.) als auch aus aktuellen Infekten (z.B. Erkältungen) weiter. Das Kind wird auf diese Weise gut gegen Infektionen geschützt.“ (Frauenärzte im Netz) – das heißt, es bekommt jedes Mal eine kleine “Impfung“ – nur ohne den Pieks, hehe.
  • „Die Gaumen- und Kieferentwicklung wird positiv beeinflusst, spätere Fehlstellungen sind geringer. Kopf- und Halsmuskulatur werden gekräftigt.“ (Frauenärzte im Netz)
  • Stillen beugt zu 68% Zahnfehlstellungen vor (Europäisches Institut für Stillen und Laktation).
  • „Säuglinge können beim Stillen ihre Nahrungsaufnahme weitgehend selbst regulieren. Dies kann sich positiv auf das spätere Essverhalten und das Risiko für Übergewicht auswirken.“ (Bundesgesundheitsblatt)
  • Muttermilch verändert das Immunsystem und die Darmflora langfristig positiv. Auch bei Erwachsenen können noch Unterschiede festgestellt werden (Ärzteblatt): „Der Darm der gestillten Kinder beherbergt nicht nur eine größere Vielfalt von Bakterien, es werden auch mehr menschliche Gene aktiviert, die an der Abwehr von Krankheitserregern beteiligt sind. Chapkin schließt daraus, dass das Stillen ein wichtiges Stimulans für die Entwicklung des Immunsystems ist, das zu einem großen Anteil im Darm lokalisiert ist.“ (Ärzteblatt)
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Das Risiko für die Erkrankung an folgenden Krankheiten sinkt durchs Stillen:

  • Und sollte es Euer Baby doch mal erwischen, dann erholen sich gestillte Kinder schneller von der Krankheit, als Babys mit Pulvermilch, da die Inhaltsstoffe der Muttermilch sich anpassen.
  • „Auch das Risiko für plötzlichen Kindstod wird durch Stillen stark reduziert.“
  • Interessant, angeblich ist es ein Mythos, dass Babys mit Flaschennahrung besser schlafen. Sie wachen wohl genauso häufig auf, finden aber nicht so schnell wieder in den Schlaf wie gestillte Babys. Die bekommen nämlich mit der Muttermilch einen kleinen Nachttrunk, der sie direkt zurück ins Traumland befördert. Kommt das bei Dir hin? Würde mich mal interessieren!
  • Beim Stillen wird das Hormon Oxytocin ausgeschüttet, auch als Kuschel-Hormon bekannt. Dieses Hormon baut unter anderem Stress ab und gestillte Kinder sind weniger auffällig aggressiv und werden seltener mit ADS diagnostiziert.
  • Tatsächlich sind gestillte Kinder laut Studien selbstständiger: „Studien, die die Selbstständigkeit lange gestillter Kinder aus traditionellen Gesellschaften mit der sozialen Kompetenz und Selbstständigkeit nur kurz oder gar nicht gestillter westlicher Kinder verglichen, zeigten jedenfalls eine höhere Selbstständigkeit bei den Kindern aus traditionellen Gesellschaften.“ (Kinder verstehen, Herbert Renz-Polster)
  • Gestillte Kinder bekommen durchschnittlich mehr körperliche Nähe und Berührung.
  • Auch ein Vorteil: Es muss keine Pulvermilch zu sich nehmen… Denn die chemisch hergestellte Milch steht wohl mit späterer Fettleibigkeit und Typ-2 Diabetes im Zusammenhang: „Das schnellere Wachstum aufgrund des hohen Proteingehalts in der industriellen Säuglingsnahrung stellt einen Risikofaktor für Übergewicht und Fettleibigkeit dar“ (Berthold Koletzko).
  • Sogar das EU-Parlament spricht sich gegen die „Verherrlichung“ von Pre-Nahrung aus:

Laut EU-Parlament muss Schluss sein mit einer “unethischen Vermarktungspraxis” und damit mit Aussagen wie “nach dem Vorbild der Muttermilch” oder “nach dem Vorbild der Natur”. Durch derartige Aussagen werde eine Nähe zur Muttermilch suggeriert, sagt Koletzko. “Die wir Kinderärzte uns für die Babys zwar wünschen, von der wir aber nur träumen können.”

https://www.spiegel.de/gesundheit/schwangerschaft/stillen-muttermilch-a-906487.html

Und auch das Bundesgesundheitsblatt sagt: “Die Förderung des Stillens wird allerdings regelmäßig durch unangemessene Werbung für Muttermilchersatzprodukte unterlaufen.”

Vorteile Stillen für die Mutter

Jetzt kommt ein echtes Goodie, denn Stillen ist nicht nur die beste Nahrung für Dein Baby, sondern Stillen hat auch noch jede Menge Vorteile für DICH! Yeah!

  • Die Stillhormone helfen die Gebärmutter schneller zurückzubilden, denn „das Hormon Oxytocin beeinflusst nicht nur den Stillvorgang, sondern löst Kontraktionen der Gebärmutter (Stillwehen) aus. Der damit verbundene Druck auf die Gefäße führt zu Blutstillung, Abstoßung von Wundsekreten aus der Gebärmutter sowie deren Rückbildung. Gleichzeitig wird Blutarmut und Eisenmangel vorgebeugt.“ (Frauenärzte im Netz) Falls Du Dich übrigens fragst, ob Stillwehen mit Geburtswehen vergleichbar sind, meine Erfahrung ist: Nein! Nachwehen haben sich bei mir höchstens so angefühlt, als ob man seine Tage hat. 🙂 Kleiner Nachtrag: Zumindest bei dem ersten Kind. Nach der zweiten Geburt sind sie sehr viel intensiver.
  • Stillen verringert das Risiko bei der Mutter für Brust- und Eierstockskrebs, sogar mehr, je öfter man stillt (also je mehr Kinder man hat). Na, jetzt doch die Groß-Familie?! 😉
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Das Risiko an einer der folgenden Krankheiten zu erkranken sinkt für DICH:

  • „Die Reduktion des metabolischen Syndroms, des Auftretens von Typ-II-Diabetes und koronarer Herzerkrankungen finden sich in einigen Studien wieder.“ (Bundesgesundheitsblatt)
  • „Junge Frauen, die ihre Babys stillen, entwickeln im späteren Leben möglicherweise seltener eine Atherosklerose“ (Ärzteblatt)
  • „Eine schwedische Studie konnte aufzeigen, dass Frauen, die mindestens ein Jahr stillen, nach den Wechseljahren ein geringeres Risiko für rheumatoide Arthritis aufweisen.“ (Frauenärzte im Netz)
  • Es gibt sogar eine koreanische Studie, die besagt, dass vergleichsweise langes Stillen das Risiko von grauem Star im Alter reduziert.
  • „Mütter, die ihre Kinder stillen, erkranken später seltener an einer Endometriose.“ (Britisches Ärzteblatt)
  • Das Risiko für die Mutter an einer Multiplen Sklerose (MS) zu erkranken, halbiert sich! Und für Frauen, die bereits MS haben, verringert sich beim Stillen die Anzahl an Schüben (Ärzteblatt).
  • Stillen senkt Blutdruck, Puls und die Cortisol (Stresshormon) Ausschüttung.
  • Vermutlich deshalb sinkt auch das Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu bekommen, um 8-18%, sogar abhängig von der Stilldauer (Ärzteblatt).

Wenn ich das so lese, denke ich, dass stillende Mütter einen Bonus von der Krankenkasse bekommen sollten. 🙋‍♀️

Breastfeeding mothers also display prolonged and higher quality sleep patterns than those who feed their infants formula. Specifically, there is research to show that at 3 months postpartum, breastfeeding was associated with an increase of about 45 minutes in sleep and reduced sleep disturbance

https://link.springer.com/article/10.1007/s00103-018-2769-0
  • Grob übersetzet: Mütter, die stillen, haben einen qualitativ besseren Schlaf und, gemessen 3 Monate nach der Geburt, 45 Minuten längeren Schlaf mit weniger Störungen. Ich persönlich kann das für uns bestätigen, Schlafen war bei uns fast kein Thema. *AufHolzklopf*
  • Erstaunlicherweise gibt es sogar Studien, die anhand von MRIs belegen, dass Mütter von Kindern, die voll gestillt wurden, beim Klang der weinenden Kinder weitere Gehirnbereiche aktivieren.
  • Tatsächlich gehen Studien so weit zu sagen, dass stillende Mütter glücklicher, weniger gestresst und sensitiver für ihre Kinder sind „which is likely to positively influence their maternal behaviors“
  • So Mädels, also wer beim Thema Schlaf noch nicht an Bord ist, der bekommt jetzt den Deal-Closer: Stillen verbraucht Kalorien und macht auf Dauer schlanker! Am Tag verbraucht man ca. 500 Kalorien, das ist so viel wie eine Stunde Fahrradfahren. Na dann chille ich lieber und stille. 😃 (Ärzteblatt)

Wusstest Du, dass Du Dich schon in der Schwangerschaft auf’s Stillen vorbereiten kannst?!

Vorteile Stillen für Familie & Gesellschaft

  • Stillen beruhigt und tröstet auch bei anderen Beschwerden als Hunger, bei uns ist es DIE Allzweckwaffe und schütz somit auch die Nerven anderer Familienmitglieder.
  • Mal ehrlich: Stillen ist nachhaltig! Keine Verpackung, keine Logistik, keine Vermarktung und kein Müll… Eine Studie hat hochgerechnet, dass in den USA pro 1 Liter Formularmilch 4.000 Liter Wasser benötigt werden (Herstellung, Transport, Abfall, Reinigung, etc.) (Europäisches Institut für Stillen und Laktation)
  • „Stillförderung unterstützt die Gesundheit von Kindern und Müttern und senkt die Kosten für das Gesundheitssystem.“ Bäm. 
  • Deutschland hat 2017 das Projekt „Becoming Breastfeeding Friendly“ (BBF) ins Leben gerufen und „wird auf Initiative des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vom Netzwerk Gesund ins Leben und der Nationalen Stillkommission am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) gemeinsam mit der Yale School of Public Health durchgeführt. Es untersucht die Rahmenbedingungen für das Stillen und liefert damit einen wertvollen Beitrag zur Gesundheitsförderung von Mutter und Kind und zum Stillschutz in Deutschland.“ (Bundesgesundheitsblatt) Neben all diesen wichtig klingenden Institutionen kannst DU Teil davon sein!

Du siehst, ich bin vollkommen überzeugt vom Stillen und davon, dass es der beste Start ist, den man seinem Kind geben kann. Aber, ich weiß auch, dass es nicht immer möglich ist, sein Kind zu stillen, und zwar aus verschiedenen Gründen.

Seinem Kind Babynahrung zu geben, ist nicht schlimm!

Wie heißt es so schön: Stillen ist Liebe – Fläschchen geben auch!

Wir wollen alle nur das Beste für unsere Kinder, mit den Mitteln, die wir haben. #MamaPower

Also, Stillen ja oder nein?

Kennst Du noch andere Vor- oder Nachteile?

Deine Maisie 💕

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