
Geht es Dir wie vielen Müttern und Du möchtest gern mehr Zeit mit Deinem Kind verbringen?
Oder möchtest Du Dein Kind kindergartenfrei betreuen und dennoch einen Beitrag zur Familienkasse dazu steuern?
Oder vielleicht sogar den Bärenanteil?! 🤑
Ich glaube vielen Müttern geht es so, dass wenn sie in der Elternzeit erstmal Abstand zum Job haben, dass sie neu priorisieren und gern mehr Zeit Zuhause bei der Familie sind.
Zum Glück leben wir in modernen Zeiten und es gibt unzählige Möglichkeiten und Jobs für Mütter, um von Zuhause aus zu arbeiten, yeah!
Weil auch ich mit vielen Freundinnen schon überlegt habe, was es alles an Möglichkeiten gibt von Zuhause aus zu arbeiten, findest Du hier eine Liste an Jobs und Ideen zum Inspirieren, Motivieren und vor allem: Loslegen! 💪🏻
Aktualisiert und aufgeräumt: Ich habe den Artikel gestrafft, alte Linklisten ausgemistet und die Ideen stärker danach sortiert, womit Du realistisch starten kannst: schnell, flexibel, mit Kind, online oder als eigenes kleines Business.
Inhaltsverzeichnis
- Meine Top 4 für Mamas
- Kinderbetreuung
- Kurse & Weiterbildungen
- Network Marketing / Empfehlungsmarketing
- Minijobs für Mütter
- Arbeiten vom Computer aus – Online Geld verdienen
- Kreativität / Fotografie / DIY / Basteln
- Deine eigene Geschäftsidee!
- Entscheidungshilfe: Was passt zu Dir?
Meine Top 4 für Mamas
Bevor jetzt gleich die große Ideenliste kommt: Ich glaube fest daran, dass Du erfolgreicher wirst, wenn Du nicht nur auf “bringt Geld” schaust, sondern auch auf Spaß, Sinn und Passung. Klar, vielleicht denkst Du gerade: “Ich möchte aber einfach Geld.” Kann ich gut nachvollziehen. Aber Geld kannst Du auf verschiedene Arten bekommen. Nimm am besten die Richtung, die Dir nicht schon beim Gedanken daran die Energie aus dem Körper zieht.
In meinem Buch Warum dein Etsy-Shop nicht wächst spreche ich in Kapitel 9 ausführlicher darüber, wie Dein Nervensystem, alte Überzeugungen und Selbstsabotage Dich im Business ausbremsen können. Genau deshalb lohnt es sich, jetzt nicht irgendeinen Weg zu wählen, sondern Dir ein starkes Fundament zu bauen.
Ich würde deshalb immer zwei Fragen gleichzeitig stellen: Was bringt Dir kurzfristig Geld? Und: Was kannst Du mittel- bis langfristig aufbauen oder skalieren? Manchmal ist das dieselbe Richtung, manchmal startest Du mit einer einfachen Dienstleistung und entwickelst daraus später etwas Eigenes.
- Coaching, Beratung oder Unterricht: Wenn Du eine Fähigkeit hast, die Du jetzt schon kannst oder beruflich gelernt hast, ist das oft die stärkste Kombination aus kurzfristigem Geld und langfristigem Aufbau. Kurzfristig kannst Du 1:1 arbeiten und einen guten Stundenlohn erzielen. Langfristig kannst Du daraus einen Online-Kurs, eine Membership, Gruppenangebote, Vorlagen oder ein kleines Experten-Business entwickeln.
- Freelance-Services oder virtuelle Assistenz: Wenn Du kurzfristig Geld brauchst und Dich nicht sofort groß vermarkten möchtest, registriere Dich auf gängigen Freelancer-Portalen oder starte mit einem klaren Angebot für kleine Unternehmen. Das ist oft weniger glamourös als ein eigener Shop, bringt aber schneller zahlende Kundinnen. Langfristig kannst Du Dich spezialisieren, höhere Pakete anbieten oder aus Deinen Prozessen später Templates, Mini-Produkte oder Kurse machen.
- Etsy für Kreatives und digitale Produkte: Wenn Du eher die Bastlerin, Gestalterin oder digitale-Produkte-Person bist, würde ich sehr klar zu Etsy schauen. Das ist nicht unbedingt der schnellste Weg zu verlässlichem Geld, aber ein guter Aufbau-Weg, weil Etsy vergleichsweise einfach zu nutzen ist und Dir bereits Such-Traffic mitbringt. Kurzfristig kannst Du mit kleinen, klaren Produkten testen. Langfristig kannst Du über Amazon, KDP, einen eigenen Shop oder weitere Marktplätze nachdenken.
- Lokale Kurse, Gruppen oder Kinderangebote: Wenn Du gar nicht unbedingt am PC sitzen möchtest oder kannst, sind Sportgruppen, Krabbelgruppen, Waldgruppen, Musikkurse oder kreative Kinderkurse vielleicht viel passender. Das ist die Offline-Version: persönlicher, lokaler und für viele Mamas alltagstauglicher als noch mehr Bildschirmzeit. Kurzfristig kannst Du mit kleinen Gruppen starten. Langfristig können daraus feste Kursreihen, Kooperationen mit Hebammenpraxen, Familienzentren oder ein eigenes lokales Angebot entstehen.
Wenn Du bei Punkt 3 innerlich genickt hast, dann lies danach unbedingt auch digitale Etsy-Shop Ideen für Mamas, digitale Produkte auf Etsy verkaufen als Mama, Etsy in der Elternzeit und Selbstsabotage im Mama-Business. Die vier sind sozusagen die ausführlichere Fortsetzung zu genau diesem Weg.
Kinderbetreuung

Mit Kindern kennst Du Dich ja sicherlich aus und vielleicht macht es Dir auch so viel Spaß, dass Du gleich noch ein paar mehr davon betüddeln möchtest?
Dann sind hier ein paar Ideen:
- Tagesmutter werden: Hierfür benötigst Du eine Genehmigung, aber das könnte sich lohnen. Hier findest Du alle Infos dazu.
- Babysitten: Wenn Du keine extra Zertifizierung zur Tagesmutter machen möchtest, kannst Du auch direkt als Babysitter durchstarten. Kurse dazu findest Du zum Beispiel hier. Neben Aushängen in lokalen Einrichtungen, kannst Du Deine Dienste auch wunderbar online anbieten. Dazu gibt es natürlich die großen Plattformen wie betreut.de etc. (muss man meist eine Gebühr bezahlen) oder auf Babysits, dort ist es für Babysitter und Tagesmütter kostenfrei. Und neben dem ganz schicken Design und vielen Filterfunktionen gibt es die Kategorie “Eltern helfen Eltern”, was ich sehr cool finde! Echter Geheimtipp für alle kindergartenfreien Familien!
- Pflegekind aufnehmen: Ich denke es versteht sich von selbst, dass hier nicht der finanzielle Gewinn im Vordergrund stehen sollte, aber als Pflege-Eltern erhaltet Ihr auch eine Vergütung. Hier findest Du alle Infos dazu.
- Familienbegleiterin: Du kannst Dich auch zu einer Familienbegleiterin ausbilden lassen und Familien von der Schwangerschaft, über Geburt und Wochenbett bis hin in die Elternrolle begleiten. Schau dafür am besten nach aktuellen Ausbildungen in Deiner Region oder nach Online-Weiterbildungen bei etablierten Familienbildungsstätten.
- Nachhilfe: Du kannst auch ganz klassisch Nachhilfe geben. Dann kommt ein Schulkind oder sogar mehrere zu Dir nach Hause und Du unterrichtest, während Dein Kind im Nachbarzimmer spielt. Du kannst Dein kluges Köpfchen entweder über Aushänge an Orten, wo Kinder – und vor allem Eltern! – sind, bewerben oder bei Kleinanzeigen und anderen Portalen.
- Kinderbetreuung: Du kannst auch Kinder betreuen und – wenn möglich – Deinen kleinen Schatz mitnehmen. Gesucht wird oft im Hort, Fitnessstudios (wo Betreuung angeboten wird, Fitness First zum Beispiel), auf Hochzeiten, Events und vielem mehr! Allerdings solltest Du schauen, ob Du Deine private Haftpflicht um Kinderbetreuung erweitern musst, ob Du über den Arbeitgeber gänzlich versichert bist oder sogar eine berufliche Haftpflicht benötigst. Die Kosten halten sich meist in Grenzen, ich persönlich würde es aber nicht ohne machen!
Kurse & Weiterbildungen

Vielleicht hast Du das Gefühl, dass es noch nicht den richtigen Job für Dich gibt?
Kein Problem! Auf viele Jobs für Mütter bekommt man erst Lust, wenn man selbst Mama geworden ist. Und, da gibt es zahlreiche Fortbildungen und Zertifizierungen, mit denen Du anderen Familien das Leben leichter machen kannst.
Daher könntest Du eine dieser Weiterbildungen machen und in ein ganz neues Themenfeld eintauchen.
- Trageberatung: Du hast Dein Kind gern getragen und das Baby-Tragen ist für Dich eine Herzenssache? Dann kannst Du eine Ausbildung zur Trageberaterin machen und andere Mütter, Väter und Interessierte beraten. Die Ausbildungen gehen so ab 380€ los und kann auch online gemacht werden. Bei manchen Kursen bekommt man bereits ein paar Tragen oder/und Tücher dazu und ansonsten muss man sich eine kleine Ausstattung zu legen. Wenn Du Kooperationen mit Herstellern eingehst, kannst Du die Geräte auch günstiger bekommen und sogar auf Provisionsbasis vertreiben.
- Stillberaterin: Du hast Deine Leidenschaft für das Stillen entdeckt und möchtest anderen Frauen dabei helfen? Als Stillberaterin berätst Du Frauen individuell beim Anlegen des Kindes, Ernährung, Stillproblemen und vielem mehr! Hier gibt es allerdings extreme Unterschiede in der Ausbildung: von ehrenamtlich geprägten Wegen bis hin zu umfangreichen medizinisch fundierten Qualifikationen. Informiere Dich deshalb genau, welcher Ausbildungsweg zu Deinem Ziel passt.
- Doula: Wenn Du andere Frauen und Familien bei der Schwangerschaft, im Wochenbett und vor allem bei der Geburt unterstützen möchtest, dann könnte die Doula Ausbildung etwas für Dich sein. Neben der Hebamme gibst Du der werdenden Mutter Halt und Support, greifst jedoch nicht in medizinische Belange ein. Du stehst ihr bei der Geburt zur Seite und greifst ihr unter die Arme oder gibst ihr mentalen Halt. Eine sehr schöne Sache!
- Mama Coach: Darüber hinaus kannst Du auch als Mama-Coach Müttern allgemein bei diversen Herausforderungen helfen. Und mal ehrlich, könnte wir nicht alle mal jemanden gebrauchen der uns hilft ein paar Sachen zu wuppen… oder wo wir uns mal ausheulen können?! 😄🙈 Angebote Mama-Coach zu werden gibt es sehr viele, von systemischer Coach Ausbildung bis hin zu Mütter helfen Mütter. Am besten schaust Du online, was es in Deiner Stadt oder online gibt. Vielleicht hilfst Du ja anderen Mamas den perfekten Job für Mütter zu finden, hehe.
- Eltern Coach: Wenn Du Dich nicht nur auf Mamas spezialisieren möchtest, sondern die ganze Familie, dann kannst Du auch eine Fortbildung zum Eltern Coach machen und Familien bei ihren Herausforderungen zur Seite stehen.
- Mama Fitness: Du möchtest Mama Fitness Kurse geben? Dann kannst Du bei LaufMamaLauf zum Beispiel eine Ausbildung machen und loslegen. Und hier findest Du noch mehr Mama-Sport Kurse.
- Eltern-Kind-Kurse: Generell gibt es viele Arten von Kursen, die Du geben kannst, angefangen bei Krabbelgruppen, Babyturnen, Babys in Bewegung, PEKiP, Yoga und vieles mehr! Du kannst in Hebammen-Praxen, Sportvereinen und Fitness-Studios schauen, oft wird die Ausbildung sogar mit angeboten.
- Zumbini: Ein echter Geheimtipp! In Deutschland noch recht unbekannt ist Zumbini. Ein Kursprogramm, bei dem gespielt, getanzt und musiziert wird für Kinder von 0 bis 3 Jahren und Ihre Eltern. Vielleicht schon bald ein echter Hit. Hier bekommst Du mehr Infos und Ausbildungstermine.
- Kanga & Co: Und, es gibt sogar noch weitere Programme, in denen Du Dich ausbilden lassen kannst. Zum Beispiel Kanga oder Babyzeichen und viele mehr.
- Musikkurse: Du bist musikalisch? Super, denn Musik-Kurse und musikalische Früherziehung (MFE) sind sehr gefragt! Meist werden die Kurse von Musikschulen angeboten, aber ich könnte mir vorstellen, dass sie auch in anderen Einrichtungen wie KiTas, Hebammen-Praxen und vielem mehr angeboten werden können.
- Allgemeine Kurse: Du kannst etwas sehr gut oder hast eine Leidenschaft, die Du gern anderen näher bringen möchtest? Ob Kochen, Nähen, Basteln, Musikinstrumente, Computerprogramme, Organisation, Fotografie oder andere Fähigkeiten, Du kannst sie unterrichten. Du kannst an der Volkshochschule unterrichten oder Dir selbst ein Konzept überlegen und Kooperationen eingehen oder Dich selbst vermarkten. Das Gute ist, Du kannst selbst schauen, dass die Kurse entweder zu Zeiten sind, wo jemand auf Dein Kind aufpasst, sie bei Dir Zuhause sind oder Du Dein Kind mitnehmen kannst.
- Online Kurse: Und dann kannst Du das ganze natürlich auch als Online Kurs, wie diese Rückbildungskurse zum Beispiel, machen. Das Coole ist, dass Du nach der Erstellung nicht jede Einheit live geben musst. Du brauchst aber trotzdem Pflege, Support, Zahlungsabwicklung, rechtliche Texte und Marketing. Verkaufen kannst Du über Deine eigene Website oder über eine Kursplattform, je nachdem, wie viel Technik Du selbst übernehmen möchtest.
Network Marketing / Empfehlungsmarketing

Ich nehme Network Marketing hier vor allem der Vollständigkeit halber auf. Für mich persönlich ist das keine Lieblingsidee, weil viele Modelle stark davon leben, dass man das eigene Umfeld anspricht.
Grob funktioniert es so, dass Du Produkte einer Firma bewirbst, mit der Du eine Kooperation eingehst und dann eine Provision für verkaufte Produkte erhältst.
Bei einigen Firmen kannst Du sogar Andere werben und erhältst zusätzlich eine Provision auf die Produkte, die die verkaufen!
Das nennt sich dann das Schneeball- oder Pyramidensystem.
Die Bedingungen können dabei sehr unterschiedlich sein. Bei manchen Firmen musst Du vorab ein Starter-Paket kaufen (Ringana z.B.) und bei anderen kannst Du nach einer Einweisung sofort loslegen (Thermomix z.B.).
Wie Du die Produkte dann verkaufst, bleibt Dir überlassen.
Von klassischen Tupper-Parties, über Kooperationen mit Praxen und das Ansprechen von Freunden und wildfremden Personen bei Facebook.
Tatsächlich hat mich letztens jemand ganz freundlich angeschrieben, sodass ich dachte, da entsteht vielleicht ein netter Kontakt und dann kam raus, dass sie nur Nahrungsergänzungsmittel verkaufen wollte. Düdüm. 🤷♀️
Da muss man Geduld und muntere Tipp-Finger mitbringen. Ob daraus wirklich ein gutes Einkommen entsteht, würde ich aber sehr nüchtern prüfen.
Direktmarketing: Worauf Du achten solltest
Ich würde heute weniger nach einer langen Firmenliste gehen, sondern sehr nüchtern prüfen: Musst Du erst ein Starterpaket kaufen? Gibt es echten Kundennutzen außerhalb Deines Freundeskreises? Verdienst Du am Produktverkauf oder vor allem daran, weitere Verkäuferinnen zu werben? Und passt es zu Dir, regelmäßig aktiv Menschen anzusprechen?
Wenn Du so ein Modell trotzdem prüfen möchtest, schau Dir die aktuellen Konditionen direkt beim Anbieter an und rechne einmal ehrlich durch, wie viele Verkäufe Du brauchst, bevor es sich lohnt. Gerade bei Nahrungsergänzung, Kosmetik, Haushaltsprodukten oder Küchenmaschinen ändern sich Programme und Vergütungen immer wieder.
Affiliate Marketing ist für mich etwas anderes als Network Marketing. Du musst dafür kein Starterpaket kaufen und keine Freundinnen in Kundinnen verwandeln, sondern empfiehlst Produkte, Kurse, Bücher oder Tools, die wirklich zu Deinem Thema passen, und bekommst eine Provision, wenn jemand über Deinen Link kauft. Das funktioniert besonders gut in Kombination mit einem Blog, Pinterest oder beidem, weil Du nicht ständig einzelne Menschen anschreiben musst, sondern hilfreiche Inhalte aufbaust, die über längere Zeit gefunden werden können.
Meine persönliche Meinung zu Direkt-Marketing:
Ich habe mir drei dieser Programme sehr genau angeschaut und muss sagen, dass ich nicht glaube, dass man damit ernsthaft Geld verdienen kann. In zwei der Programme ging es lediglich darum, dass Du geschult wirst Dein eigenes Umfeld zu bequatschen, damit Freunde und Familie die Produkte kaufen.
Für mich persönlich ist das nichts. Wenn Du es Dir trotzdem anschaust, dann bitte nicht aus Druck, nicht mit Schulden für Starterpakete und nicht mit dem Gefühl, Deine Freundinnen in Kundinnen verwandeln zu müssen.
Minijobs für Mütter

Wenn Du die Möglichkeit hast Dein Kind ein paar Stunden die Woche an den Papa, Großeltern oder eine Krabbelgruppe abzugeben, dann bietet sich eventuell ein Minijob an.
Oder vielleicht besteht sogar die Möglichkeit Dein Kind mitzunehmen?
Eine Freundin von mir geht zum Beispiel zu einer sehr wohlhabenden Familie, mit ihrem Kind, und erledigt dort den Haushalt und kocht. Wenn die Besitzer unterwegs sind, dann gießt sie Blumen und hütet das Haus. Dann wohnt sie sogar wochenlang in der Villa.
Die Minijob-Grenze ändert sich immer wieder. 2026 liegt sie bei 603 € im Monat; prüfe vor dem Start trotzdem die aktuelle Grenze bei der Minijob-Zentrale, weil Mindestlohn und Verdienstgrenze zusammenhängen.
Hier ein paar Ideen für Minijobs für Mütter
- Lebensmittelmärkte, Drogerien und andere Läden suchen sehr häufig helfende Hände an der Kasse, bei der Inventur oder zum Einräumen der Regale. Teilweise auch außerhalb der normalen Öffnungszeiten, also vielleicht, wenn Dein Kind schläft.
- Nanny: Gerade alleinerziehende, berufstätige Mütter, die dann vielleicht auch noch im Schichtdienst arbeiten, können eventuell Hilfe gebrauchen. Als Nanny bringst Du zum Beispiel Abends die Kinder ins Bett und bleibst dann dort bis die Eltern kommen oder übernachtest sogar einfach und machst morgens die Kinder fertig. Hier gibt es bestimmt die Möglichkeit Dein Kind mitzunehmen.
- Haushaltshilfe: Ähnlich wie die Nanny, aber möglicherweise in einem kinderlosen Haushalt, kannst Du die Auftraggeber bei Ihrem Haushalt unterstützen.
- Putzkraft: Ob bei Privatpersonen oder gewerblich, hier hast Du teilweise Arbeitszeiten die außerhalb der Kernarbeitszeit liegen, was von Vorteil sein kann oder Du kannst möglicherweise Dein Kind mitnehmen. Das solltest Du aber unbedingt vorher abklären. Hier kannst Du Dich beispielsweise anmelden.
- Tier-Sitter: Wenn ihr die Möglichkeit habt, dann kannst Du vielleicht ein paar Meerschweinchen, Katze, Vogel, Hund oder Ähnliches temporär bei Euch aufnehmen. Dann bekommst Du fürs Kuscheln sogar Geld und Dein Kind hat auch Freude daran. Du solltest natürlich schauen, dass die neuen Bewohner kinderfreundlich sind. Hier kannst Du Dich als Tiersitter registrieren lassen. Und hier kannst Du Dein Wissen rundum Welpen auffrischen!
- Hunde spazieren führen: Oder wenn Du gern draußen unterwegs bist, dann kommt das Baby in den Kinderwagen, ins Tuch oder an die Hand und in die andere Hand die Hundeleine. Du musst ja nicht gleich fünf Rottweiler ausführen, sondern kannst Dir einen familienfreundlichen Hund aussuchen. Bei Bedarf kannst Du sogar einen Kurs machen, der Dich darauf vorbereitet und attraktiver macht für Kunden.
Das geht übrigens bestimmt auch mit Stalldienst! - Seniorenbetreuung: Du kannst sogar ältere Menschen betreuen und Dich dafür bezahlen lassen. Das Schöne ist, dass die sich bestimmt über Kinder freuen! Registrieren kannst Du zum Beispiel hier.
- Einkauf scannen: Du kannst Dich auch dafür bezahlen lassen, dass Du Deine Einkäufe scannst oder Einkaufsdaten teilst. Meist bekommst Du dafür Punkte oder Prämien, selten wirklich relevantes Einkommen. Achte hier besonders auf Datenschutz, Aufwand und die Frage, ob sich das für Dich tatsächlich lohnt.
- Kleinanzeigen bietet meist jede Menge Gesuche für Minijobs
- Mikrojobs: Noch ein ganz heißes Thema sind Mikrojobs. Das sind kleine bis mittlere Aufgaben, die von Firmen outgesourced werden und dann von Portalen wie Clickworker erbracht werden. Hier kannst Du Dich registrieren. Dabei handelt es sich um Aufgaben, wie Korrekturlesen, Produktfotos in Läden erstellen, kleine Texte schreiben, Umfragen, Bilder taggen und vieles mehr!
Du findest hier übrigens keine Jobs wie Kugelschreiber zusammenbauen oder Wundertüten füllen.
Ich bin überzeugt, dass dies lediglich Abzocken sind, da im Voraus Geld bezahlt werden muss und ich mir nicht vorstellen kann, das Kugelschreiber manuell zusammengebaut werden müssen. Da würde ich die Finger von lassen!
Arbeiten Zuhause am PC – Online Geld verdienen

Na das ist bestimmt die Kategorie an Verdienstmöglichkeiten, an die Du als erstes gedacht hast, oder?
Klar, klingt auch echt lukrativ: “Am PC umher datteln und dafür Geld kassieren.”
Geht zwar auch, aber sei nicht überrascht, dass es trotzdem viel Arbeit ist.
Aber, wenn Du ein Taschengeld benötigst und nun mal Zuhause sein möchtest, dann kannst Du Dir hier ein kleines Portfolio zusammenstellen.
Und, es sind die perfekten Jobs für Mütter, denn Du kannst Dir Deine Arbeitszeit meist frei einteilen und arbeiten, wenn das Kind schläft.
Wenn Du ausschließlich nach Online-Ideen suchst, findest Du hier meinen eigenen Guide mit 35 Wegen, wie Du als Mama online Geld verdienen kannst.
- Trading: Wenn Du Lust auf Trading, Aktien, Fonds, ETFs und dergleichen hast (ETFs einfach erklärt), Dich damit auskennst und ein bisschen Geld zum Riskieren hast, dann ist das natürlich eine Möglichkeit Dein Geld zu mehr Geld zu machen. Das ist zwar definitiv nichts für mich, aber Hexenwerk ist es auch nicht, erklärt Natascha als Madame Moneypenny. PS: Auch so solltet ihr mal bei Natascha vorbeischauen und evaluieren, ob ihr noch Bedarf habt Euch für das Alter finanziell abzusichern.
- Webseiten testen: Du kannst dafür bezahlt werden, Webseiten oder Apps zu testen. Du benötigst meist keine formale Ausbildung, aber ein gutes Mikrofon, Konzentration, manchmal Englischkenntnisse und Spaß daran, Deine Gedanken laut zu erklären. Wenn Du tiefer einsteigen willst, kann daraus sogar ein richtiger Job im Bereich Software-Testing oder User Experience werden.
- Umfragen, Bewertungen und Produkttests: Das kann ein kleines Taschengeld bringen, ist aber selten ein stabiles Einkommen. Ich würde hier nur Anbieter nutzen, bei denen Du nichts vorab bezahlst, transparent siehst, wie ausgezahlt wird, und jederzeit wieder rauskommst. Rechne den Stundenlohn ehrlich gegen: Wenn Du für 45 Minuten Fragebogen am Ende 80 Cent bekommst, ist das eher Wartezimmer-Beschäftigung als Business.
- Etsy-Shop oder digitale Produkte: Für mich ist das deutlich spannender als Umfragen, weil Du dabei ein echtes eigenes System aufbauen kannst. Digitale Produkte, Vorlagen, Printables, SVGs, Planer oder personalisierte Dateien können sich verkaufen, während Du gerade nicht aktiv arbeitest. Aber: Es ist nicht passiv, bevor es funktioniert. Du brauchst ein gutes Produkt, eine klare Nische, starke Bilder, Suchverständnis und Geduld.
Genau hier setzt mein Buch an: In Warum dein Etsy-Shop nicht wächst zeige ich, warum viele Shops trotz Fleiß festhängen und wie Du erkennst, ob Dein Problem bei Nachfrage, Angebot, Klicks, Conversion oder Deinem eigenen Arbeitsmodus liegt. Hier findest Du mein Etsy-Buch.
- Virtuelle Assistenz: Ebenfalls spannend sind VAs, also virtuelle Assistenzen. Hier kannst Du Fähigkeiten verkaufen, die Du vielleicht ohnehin hast: organisieren, strukturieren, recherchieren, Texte vorbereiten, Kundenmails sortieren, einfache Grafiken erstellen, Pinterest pflegen, Präsentationen bauen, Buchungen koordinieren oder kleine Prozesse sauber halten. Für Mütter ist das oft attraktiv, weil viele Aufgaben asynchron funktionieren und Du nicht zwingend jeden Tag zu festen Zeiten erreichbar sein musst.
Starte hier am besten nicht mit zehn Jobportalen gleichzeitig, sondern mit einem klaren Angebot: Was kannst Du gut, für wen ist es hilfreich, wie viel Zeit hast Du realistisch pro Woche und welches Ergebnis bekommt die Kundin oder der Kunde von Dir?
Typische Einstiegsangebote sind zum Beispiel: E-Mail-Postfach sortieren, Blogbeiträge in WordPress einpflegen, einfache Canva-Grafiken erstellen, Pinterest-Pins vorbereiten, Rechnungsablage, Terminorganisation oder Recherche. Je konkreter Dein Angebot ist, desto leichter kannst Du gefunden und gebucht werden.
Wo Du als virtuelle Assistenz starten kannst
Du kannst Dich auf VA-Plattformen umsehen, aber auch direkt kleine Unternehmen, Bloggerinnen, Coaches, Hebammenpraxen, lokale Läden oder Online-Shops anschreiben. Häufig ist der direkte Weg sogar besser, weil viele kleine Unternehmen nicht “virtuelle Assistenz” suchen, sondern einfach jemanden, der ihnen verlässlich Arbeit abnimmt.
- Seniorenbetreuung via Telefon: Eine schöne Ergänzung für Jobs für Mütter kann telefonische Unterstützung für ältere Menschen sein: Termine vereinbaren, Fragen klären, an Dinge erinnern oder einfach mal einen kurzen Schnack machen. Schau dafür lieber nach aktuellen lokalen Anbietern, Pflegediensten, Nachbarschaftshilfen oder Seniorenservices in Deiner Region.
- Verkaufe Deine Sachen: Ein bisschen geschummelt, weil Du nicht wirklich einen neuen Wert erschaffst, aber Du kannst natürlich auch an Geld kommen, wenn Du Deine überflüssigen Sachen verkaufst. Teilweise schlummern echte Schätze in unseren Schränken! Hier bekommst Du ganz viele Tipps, Tricks und Links zum Verkaufen Deiner Sachen. Und das gute Gefühl entrümpelt zu haben und weniger zu besitzen ist geschenkt. 🙃
- Drop Shipping: Wenn Du nicht Deine eigenen Sachen verkaufen möchtest, dann kannst Du auch Produkte von anderen Firmen verkaufen. Dabei verkaufst Du die Produkte in Deinem online Shop und nach dem Klick auf „Kaufen“ wird der Rest der Lieferkette vom Lieferanten übernommen. Du bekommst dafür eine Provision vom Verkaufspreis. Wie es geht, findest Du hier.
- Freelance Writer: Wenn Du gerne schreibst – noch nicht einmal zwingend gut – sondern erstmal gern! Dann kannst Du darüber nachdenken, Deine Fähigkeiten zu schärfen und für andere Texte zu verfassen. Durch KI ist reines “ich schreibe Dir irgendeinen Text” schwieriger geworden. Wertvoller sind heute klare Positionierung, gute Briefings, Struktur, Tonalität, Erfahrung, echte Beispiele, Interviews, Produktverständnis und das Überarbeiten von KI-Rohtexten zu etwas, das wirklich nach Mensch klingt.
Um Copywriting oder das Schreiben allgemein zu lernen und zu verbessern, gibt es tolle Ratgeber.
Wie zum Beispiel „Deutsch für junge Profis“, der sogar Spaß macht zu lesen! 🙂
- Korrekturlesen: Reines Komma- und Tippfehler-Korrigieren ist durch KI deutlich weniger attraktiv geworden. Spannender ist Korrekturlesen plus Qualitätscheck: Stimmt der Aufbau? Klingt der Text nach der Person oder Marke? Sind Aussagen logisch, verständlich und vollständig? Genau dafür zahlen Menschen eher als für reine Rechtschreibkosmetik.
- Lektorat: Wenn Du sogar inhaltlich Feedback geben kannst, dann wäre das Lektorat etwas für Dich. Gerade mit KI wird gutes Lektorat wichtiger, weil viele Texte zwar “korrekt”, aber austauschbar, zu glatt oder inhaltlich dünn sind.
- Übersetzer: Wenn Du fließend eine andere Sprache beherrschst, dann kannst Du ebenso als Übersetzerin arbeiten und wann immer Dein Kind schläft oder alleine spielt Texte, Beiträge und vieles mehr übersetzen. Gerade hier zählt Spezialisierung: Medizin, Recht, Technik, Marketing oder Literatur sind völlig unterschiedliche Welten.
- Blog: Du kannst natürlich auch einen Blog aufmachen und mit Werbung, Affiliate-Marketing, Sponsored Posts oder weiteren Produkten / Services von Dir Geld verdienen. Das ist ein großes Projekt und die meisten Blogs sind erst nach mehreren Jahren harter Arbeit rentabel – kleines Erwartungsmanagement. Aber wenn Du Spaß am Schreiben, Testen, Fotografieren, Strukturieren und Dranbleiben hast, kann ein Blog ein wunderbarer langfristiger Vermögenswert sein.
- Influencer: Die andere Sparte sind die Influencer. Hier baust Du Dir Deinen Kanal auf (YouTube oder Instagram meist) und postest ansprechende Bilder und Videos aus Deinem Leben. Wenn das genügend Personen gefällt – bei Instagram ist die magische Grenze 10.000 Follower – dann trudeln sicherlich die ersten Angebote rein. Dann wirst Du dafür bezahlt etwas Bestimmtes anzuziehen, zu benutzen, zu erwähnen oder darüber zu schreiben. Für Werbungen dieser Art kann der Verdienst von 10 € bis hoch auf mehrere Hundert Euro gehen!
- YouTube / Vlog / Podcast: Ganz ähnlich wie das Bloggen und Influencen ist der Vlog (Video Blog), Podcast oder YouTube Kanal. Hier erstellst Du entweder Videos oder Audios und baust Dir so Deine Audience auf. Entweder verkaufst Du dann weitere Deiner Produkte, machst Werbung oder lässt Dich sponsorn. Der Anfang ist aber selten glamourös: Du brauchst ein klares Thema, viele Wiederholungen und die Bereitschaft, am Anfang sehr viel zu lernen.
- Twitch: So letzte Idee dieser Art ist Twitch. Auf Twitch kannst Du Geld machen, während Du nahezu alles Mögliche tust, solange Du Dich dabei filmst. Bevor Du erschrocken den PC zu machst – hier ein paar erfolgreiche (!) Beispiele: Computerspiele spielen, Online Poker, Sport, Aerobic oder LKW fahren! Ja, damit verdienen viele ihr Geld! Hier findest Du eine etwas nerdige Anleitung für Deinen Twitch Kanal. Der Hauptfokus bei Twitch liegt schon auf Computerspiele, nicht wundern.
- Musik hören: Bekomme Geld dafür, dass Du Musik hörst und bewertest!
- Moderatorin: Du kannst online moderieren, Chats betreuen oder Community Management übernehmen. Das kann seriös sein, zum Beispiel für Kurse, Mitgliederbereiche oder Social-Media-Communities. Lies aber die Bedingungen genau: Bezahlung pro Nachricht klingt schnell nach viel, kann in der Realität aber sehr zäh sein.
- Sexy Nachrichten: So jetzt halt Dich fest, es ist nur eine Idee – aber Du kannst auch Geld damit machen, mit Männern (vermutlich auch mit Frauen 😉 ) sexy Nachrichten zu schreiben. Wenn Du Dich also mal richtig ausleben möchtest, dann wäre das ein lukrativer Kanal. 😏 🙈 Hier findest Du eine Übersicht über mögliche Anbieter. Und klar, mit Bildern und Video steigen die Einnahmen… aaaaber dann wird es auch schon eine ganz andere Kategorie. 🙊
- Sprecherin für Audio-Inhalte: Wenn Du eine angenehme Stimme hast, kannst Du Dich auch als Sprecherin ausprobieren: Hörbücher, Meditationen, Kurse, Werbespots, Telefonansagen oder Podcasts brauchen regelmäßig Stimmen. Dafür brauchst Du ein gutes Mikrofon, einen ruhigen Raum und ein bisschen Technik-Geduld.
- Home-Office: Du kannst natürlich auch “ganz normale” Jobs für Mütter mit einem “richtigen” Gehalt im Home-Office machen. Entweder sprichst Du mit Deinem aktuellen Arbeitgeber, welche Möglichkeiten es gibt, machst Dich selbstständig oder suchst nach Home-Office-Berufen. Hier gibt es ein großes Angebot von Designern, Backoffice, Customer Support, Tourismus, Sales Manager und vieles mehr. Schau einfach mal in einem Portal Deiner Wahl und gib “Home-Office”, “remote” oder “Heimarbeit” an.
- Online Kurse erstellen & verkaufen: Wer wünscht sich nicht ein wirklich passives Einkommen? Mit online Kursen ist das tatsächlich möglich! Überlege Dir: Gibt es etwas, was Du besonders gut kannst, was Du anderen beibringen kannst? Und sei dabei ruhig kreativ! Vielleicht ist es das Zubereiten von “besonders liebevollen Snacks für Kinder unterwegs – gesund, lecker und schnell” oder wie man ein besonderes Gerät oder Tool benutzt. Es darf auch nur ein ganz kleiner Kurs sein.
Kreativität / Fotografie / DIY / Basteln

Hier kannst Du Dich in Deinem Hobby austoben und dafür Geld bekommen, yay!
- Fotos verkaufen: Du fotografierst gern und möchtest Deine Bilder verkaufen und sogar wohl möglich ein passives Einkommen aufbauen? Dann findest Du hier eine Seite mit Portalen, die Fotos ankaufen. Und Du und Dein Kind, ihr habt dann ein tolles Tagesprogramm und es purzeln beim Making-of sicherlich viele tolle Bilder für die Wohnzimmerwand dabei heraus.
- Geld mit Fotografieren: Wenn Du gern Fotos machst und dies auch professionell zum Einsatz bringen möchtest, kannst Du zum Beispiel Familienfotos, Produktfotos, Kita- oder Schulaktionen, kleine Business-Shootings oder Content-Fotos für Selbstständige anbieten. Und falls Du glaubst, Du bist nicht gut genug, dann kannst Du Dein Können ein bisschen auffrischen* und dann üben üben üben – Los geht’s!
- Videos verkaufen: Kleiner Geheimtipp – Videos werden aktuell immer wichtiger und Du kannst auch Videosequenzen in den meisten Portalen verkaufen. Manchmal lohnt es sich, wenn Du gerade eine Blumenwiese fotografierst einfach die Atmosphäre mit einem Schwenker einzufangen und diese kurze Sequenz zu verkaufen, Katsching!
- Autor: Du kannst natürlich auch Dein eigenes Buch schreiben! Egal ob Roman, Kurzgeschichten oder Sachbuch, hier kannst Du Dich, ganz Deiner Verfügbarkeit nach, ausleben. Wenn Dein Werk fertig ist, kannst Du es bei einem Verlag drucken lassen, selbst veröffentlichen oder zuerst nur als eBook anbieten und damit Druckkosten und Vorfinanzierung sparen.
- KDP, Notizbücher & Planer: KDP ist eher eine Plattform als ein Job, aber die Idee dahinter ist spannend: Du kannst Bücher, Journals, Planer, Logbücher oder Arbeitshefte erstellen und über Self-Publishing verkaufen. Gerade hier gilt aber: Nicht einfach 50 leere Notizbücher hochladen und hoffen, sondern ein klares Thema, eine Zielgruppe und echten Nutzen entwickeln.
- Design: Du kannst gut zeichnen oder mit Design-Programmen umgehen? Dann kannst Du Deine Dienste wie Logo-Erstellung, Infografiken, Präsentationen, Social-Media-Bilder, Bildbearbeitung und vieles mehr verkaufen. Plattformen können beim Start helfen, oft funktionieren aber auch direkte Angebote für kleine Unternehmen, Vereine, Praxen oder lokale Läden sehr gut.
- Print-on-Demand: Du kannst eigene Designs auf T-Shirts, Kochschürzen, Tassen, Taschen, Karten oder Sticker drucken lassen. Zazzle, Spreadshirt und ähnliche Anbieter sind dafür Plattformen, nicht die eigentliche Geschäftsidee. Die Idee ist: Du entwickelst Designs für eine klare Zielgruppe und die Plattform übernimmt Produktion und Versand. Dafür bekommst Du nur eine Marge pro Verkauf.
- Basteln: Wenn Du gern bastelst, egal ob nähen, stricken, sägen, schneiden, falten oder malen, dann tu das! Du kannst Deine Sachen über einen eigenen Shop, lokale Läden, Märkte oder Marktplätze wie Etsy verkaufen. Ich glaube, vor allem Etsy hat gutes Potenzial, wenn Du nicht einfach “irgendwas Schönes” einstellst, sondern ein Produkt entwickelst, das zu einer echten Suche und einem konkreten Anlass passt.
Deine Geschäftsidee verwirklichen

Wenn Du die richtigen Mittel hast, dann kannst Du natürlich auch Dein ganz eigenes Business starten!
Dafür braucht es aber meist nicht nur Geld, sondern auch viel Nerven für die Administration und gegebenenfalls das Beantragen von Fördermitteln.
Egal was Du vorhast, ich empfehle Dir gut zu recherchieren, ob Dir Fördermittel zustehen, es gibt da hin und wieder großartige Sachen, die Dein Geschäft boosten!
- Eigener Laden: Wenn Du Produkte hast, dann kannst Du natürlich einen Laden eröffnen und Deine Sachen dort verkaufen. Und Dein Kind natürlich dorthin mitnehmen.
- Café / Restaurant: Du kannst auch ein Eltern-Café eröffnen. Vielleicht mit einer süßen Spielecke wo Du einen Babysitter oder eine Leih-Oma einlädst die Kinder ein bisschen zu bespaßen (ohne Aufsichtspflicht). So kannst Du Dein Kind dort spielen lassen und im Laden mithelfen.
- Home Studio: Wenn Du Zuhause ein Zimmer oder den Esstisch abends entbehren kannst, dann kannst Du auch Deinen Service bei Dir Zuhause anbieten. Ob Nagelstudio, Haare schneiden, Coaching, Massagen, Unterricht oder Beratung, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Alternativ kannst Du Deine Services auch via Video-Call anbieten. Sprachunterricht kannst Du so weltweit anbieten, Coaching, Programm-Hilfe oder Computer-Unterricht ebenfalls. Wichtig sind ein ruhiger Rahmen, klare Zeiten und eine saubere Absprache, ob Dein Kind währenddessen dabei sein kann.
- Familienbüro oder Coworking mit Kind: Du könntest einen Ort schaffen, an dem Eltern arbeiten und Kinder in der Nähe spielen oder betreut werden. Das ist eher eine große Geschäftsidee als ein schneller Nebenjob, weil Miete, Versicherung, Betreuungskonzept und Organisation da schnell ernst werden.
Soooo, na wenn da nicht etwas Passendes dabei ist?!
Nach all den Ideen: Welche Richtung passt zu Dir?
Das war viel Input, ich weiß. Daher hier noch einmal als kleine Navigationshilfe: Welche Richtung passt gerade am ehesten zu Deiner Situation?
| Wenn Du gerade… | Schau besonders auf… |
|---|---|
| schnell Geld brauchst | Babysitten, Haushaltshilfe, Nachhilfe, Minijob, VA-Aufgaben |
| langfristig etwas Eigenes willst | Etsy, digitale Produkte, Blog, Online-Kurs, eigenes Business |
| Dein Kind mitnehmen möchtest | Kinderbetreuung, Eltern-Kind-Kurse, Haustierbetreuung, lokale Angebote |
| abends oder in Schlafenszeiten arbeiten willst | Texte, Design, digitale Produkte, Shop-Aufbau, Audio, Recherche |
| wenig Startkapital hast | Dienstleistungen, digitale Produkte, Verkauf aussortierter Sachen |
Meine Erfahrung – was ich ausprobiert habe

Über die letzten Jahre habe ich ziemlich viel ausprobiert: Umfragen, Webseiten testen, T-Shirts und Print-on-Demand, Bloggen, Affiliate Marketing, Etsy, Shopify, Amazon Seller, Merch und KDP. Nicht alles war erfolgreich, nicht alles hat zu meinem Alltag gepasst und nicht alles würde ich noch einmal genauso machen.
Ich teile hier bewusst nicht jede Nische, jedes Produkt und jede Zahl. Nicht, weil ich geheimnisvoll tun möchte, sondern weil das am Ende auch gar nicht der hilfreichste Teil wäre. Was bei mir funktioniert oder nicht funktioniert hat, lässt sich nicht einfach 1:1 kopieren. Viel wichtiger ist die Frage: Passt das Modell zu Deiner Zeit, Deiner Energie, Deinen Fähigkeiten und zu echter Nachfrage?
- Umfragen und kleine Tests: Das war für mich eher Taschengeld als echtes Einkommen. Nett zum Ausprobieren, aber nichts, worauf ich langfristig bauen würde.
- Blog und Affiliate Marketing: Das ist langsam, aber spannend. Ein Blog kostet am Anfang oft mehr Zeit und Geld, als er zurückbringt. Wenn er aber wächst, kann er mit Affiliate-Links, eigenen Produkten, Kooperationen und guten Inhalten zu einem echten Vermögenswert werden.
- Print-on-Demand, Merch und T-Shirts: Macht super viel Spaß, ist aber kein Selbstläufer. Die Plattform übernimmt vielleicht Produktion und Versand, aber nicht automatisch Nachfrage, Positionierung oder Marketing.
- Shopify, Amazon Seller und KDP: Das sind starke Plattformen, aber jede hat ihre eigenen Regeln, Kosten, Chancen und Nervenproben. Ein eigener Shop klingt frei, braucht aber Traffic. Amazon bringt Reichweite, aber auch Wettbewerb. KDP ist spannend, wenn das Produkt mehr ist als “schnell irgendwas hochladen”.
- Etsy: Hier habe ich über die Jahre am meisten gelernt. Ein Shop wächst nicht nur, weil man fleißig ist. Es geht um Nachfrage, Positionierung, gute Produkte, starke Bilder, Suchverständnis und darum, nicht ständig an der falschen Stelle herumzuoptimieren.
Mein größtes Learning aus all diesen Versuchen: Die Plattform ist selten die eigentliche Lösung. Shopify, Etsy, Amazon, Pinterest oder KDP können helfen, aber sie ersetzen kein klares Angebot. Entscheidend ist, ob Du verstehst, für wen Dein Produkt ist, warum jemand es jetzt kaufen sollte und wie Menschen es überhaupt finden.
Wenn Du aus dieser Liste nicht nur lesen, sondern wirklich starten willst: Such Dir eine Richtung aus, die zu Deinem Alltag, Deinem Energielevel und Deinem Ziel passt. Und wenn Etsy, digitale Produkte oder ein eigener kleiner Shop Dich am meisten reizen, dann geh nicht mit blindem Aktionismus los. In meinem Buch Warum dein Etsy-Shop nicht wächst zeige ich Dir, wie Du Nachfrage, Angebot, Klicks, Conversion und Deine eigenen Muster klarer einordnest. Hier findest Du mein Etsy-Buch.
Und wenn Du dafür erst einmal Blogartikel statt Buch möchtest, dann geh gern weiter zu Geld verdienen als Mama, ohne Dich aufzureiben, Geld verdienen in der Elternzeit oder Selbstständig in der Elternzeit. Damit kannst Du das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln weiter sortieren.

Rechtliches / Gewerbe / Finanzamt
Wenn Du einen Arbeitsvertrag hast und im Nebenerwerb arbeitest, dann prüfe bitte vorher, ob Du die Zustimmung Deines Arbeitgebers brauchst. Viele Arbeitsverträge enthalten Regeln zu Nebentätigkeiten.
Wenn Du mit Gewinnerzielungsabsicht verkaufst oder Dienstleistungen anbietest, kann außerdem eine Gewerbeanmeldung nötig sein. Das ist meist kein Drama, aber bitte informiere Dich vorab bei Deiner Stadt oder Gemeinde, beim Finanzamt oder bei einer passenden Beratungsstelle, damit Du nachts gut schlafen kannst.
Wenn Du selbständig bist oder werden möchtest, kläre außerdem Steuern, Rechnungen, Krankenversicherung, Impressum, Datenschutz und gegebenenfalls Versicherungen. Das klingt trocken, schützt Dich aber davor, dass eine schöne Idee später unnötig Stress macht.
Dann auf die Plätze…. Fertig… Kassen klingeln lassen und Baby kuscheln! 🥰
Hast Du eine dieser Verdienstmöglichkeiten ausprobiert?
Hat sich das finanziell gelohnt und würdest Du es weiterempfehlen? Schreib es in die Kommentare und hilf anderen Müttern, von Zuhause oder mit Kind arbeiten zu können.
Deine Maisie 💕


Deine Seite ist einfach nur spitze.
So viele Beispiele sind direkt verlinkt und man behält den Überblick durch dein Ordnungssystem.
Die Art wie du deine Vorschläge präsentierst und jeweils noch persönlich kommentierst lässt das Ganze sehr professionell und einladend wirken. Alles in Allem ist es sehr ansprechend gestaltet, was mir ausserordentlich gefiel.
Die Kurzbeschreibungen und die grosse Auswahl an Möglichkeiten die du aufzeigst war für mich unglaublich hilfreich. Danke🙌🏼
Ahhhwww fühl Dich digital ganz fest gedrückt – You made my day! Dankeschön <3
Ein riesen Kompliment an dich! Solche eine tolle Übersicht an Möglichkeiten 😄
Vielen Dank für deine Zeit und Mühe. Ich drücke dir die Daumen, dass sich die Ausbildung rentiert hat
Ahhhww wie lieb, Dankeschön!
Ich muss gestehen, durch die 2. Schwangerschaft und das 2. Baby kam ich bisher leider nicht viel zum Beraten. Schwierig mit dickem Bauch oder Baby auf dem Arm. 😀
Aber, wenn es interessiert, kann ich gern mal darüber berichten?
Bezüglich des Empfehlungsmarketing muss ich widersprechen. Tatsächlich gibt es einige Menschen, die vom Empfehlungsmarketing leben können und bereits ihre Jobs gekündigt haben. Ich selbst kenne zum Beispiel vier Personen. Eine davon ist erst 26 und hat nun viel Zeit für ihre zwei Kinder. Sie verreisen nahezu monatlich, lernen ständig coole Leute kennen, nutzen die Produkte selbst und lieben sie.
Ach spannend zuhören, dass es wirklich Erfolgs-Beispiele gibt. Kenne ich aus meinem Umfeld wirklich nicht. Mit welchen Firmen sind denn Deine Freunde erfolgreich? Und vor allem das coole Produkt, dass Deine junge Bekannte selbst nutzt. Das würde mich ja brennend interessieren. 🙂
Viele Grüße, Maria
Vielen Dank für diesen ausgezeichnet gestalteten Überblick! Ich werde gleich nach meinem Dienst einige Deiner Vorschläge in die Tat umsetzen. Bin gespannt wie es laufen wird.
Das freut mich, Danke! 🙂
Und, womit wirst Du anfangen? Da bin ich gespannt. 🙂
Liebe Grüße und viel Erfolg!
Maria
Danke für den schönen Artikel. Da mein Arbeitgeber in Hamburg sitzt bin ich übrigens vor kurzem über das Coworking Space “Work and Play HH” gestolpert. Also hier gibt es inzwischen auch durchaus Angebote. 🙂 https://www.workandplay-hh.de/ Liebe Grüße, Anna.
Huhu liebe Anna,
vielen Dank für den Tipp, da werde ich gleich mal reinschauen!! 🙂
Liebe Grüße,
Maria
Hallo liebe Anna,
danke für deinen tollen Bericht.
Ja, ich bevorzuge auch das Arbeiten von Zuhause aus und arbeite gerne mit Kindern. Habe mir das ehemalige Kinderzimmer als Kreativ-Werkstatt eingerichtet. Hier entwickle ich Nähpakete mit Kuscheltieren. Meine Technik ermöglicht es jedes Kind ab 6 Jahren sich sein eigenes Kuscheltier zu nähen. Somit nehme ich die vorbereiteten Nähsets zu den Nähparties mit.
Habe damit guten Erfolg mit Geburtstags- oder Ferienangebotnähparties erzielt. Das heißt, ich bin max. 2 mal in der Woche für je ca. 3-4 Stunden beschäftigt und am Ende des Monats habe ich so 600 – 800 € aus den Nähparties erzielt. Oftmals kaufen die Leute noch die Nähpakete für sich Zuhause oder zum Verschenken. Das ergibt auch nochmals zwischen 600 – 800 €. In der Summe bin ich bei ca. 1300 € (Zeitaufwand ca. 30 Stunden im Monat).
Ganz liebe Grüße Tina
Hallo zusammen,
so ganz richtig ist es leider nicht, dass es ausreicht, 2 Sprachen (oder mehr) fließend zu beherrschen, um von daheim als Übersetzerin arbeiten zu können.
Da mittlerweile die ganzen “nicht ganz so wichtigen” Texte eh per DeepL gemacht werden, bleiben für Humanübersetzer die ganzen hochspezialiserten Fachtextübersetzungen und beglaubigten Übersetzungen. Beides setzt ein Hochschulstudium als Übersetzer/Dolmetscher voraus und die gerichtliche Bestallung zum öffentlich bestellten und beeidigten Urkundenübersetzer.
In der Realität sieht es so aus: ja, wir haben sehr viele junge Mütter, die von daheim aus arbeiten und nie ins Büro kommen müssen. Auch beherrschen sie mind. 2 Sprachen fließend – aber sie haben das Ganze eben auch noch studiert und mittlerweile jahrelange Berufserfahrung. Wenn junge Mütter dies aber mitbringen, steht dem Geldverdienen von zuhause aus als Fachübersetzerin nichts im Wege. Es ist ein toller Beruf!
Huhu, vielen Dank für Deine Erfahrungen und Einschätzung!
Gibt es denn Sprachen, die besonders gefragt sind oder besser bezahlt werden?
Ich habe Eure Website oben einfach mal verlinkt, wer möchte, kann sich da mal schlaumachen. 🙂
Ich bin so dankbar auf diese Webseite gestoßen zu sein. Danke für die wunderbaren Einblicke.
Lg Tilda